Das neue Waffengesetz

 1. Pflicht zum persönlichen Erscheinen
Die Waffenbehörde kann in begründeten Einzelfällen das persönliche Erscheinen des Antragsstellers oder Erlaubnisinhabers anordnen. Allerdings müssen die Gründe hierfür dargelegt werden (zumindest auf Verlangen).
Die Möglichkeit, das persönliche Erscheinen bei der Behörde anzuordnen, hat aber nur die Waffenbehörde. Die Jagdbehörde darf bei der Erteilung des Jagdscheins das persönliche Erscheinen nach wie vor nicht anordnen.
2. Zuverlässigkeit
Bei der waffenrechtlichen Zuverlässigkeit (§ 5) wird die Regelunzuverlässigkeit im Falle von extremistischer Betätigung ausgeweitet und bei jeder Prüfung wird die Abfrage beim Verfassungsschutz verpflichtend.
3. Schalldämpfer
Jagdrechtliche Verbote der Verwendung von Schalldämpfern wurden in den letzten Jahren in den meisten Bundesländern aufgehoben. Inzwischen bestehen nur noch in Bayern, Bremen und Hamburg entsprechende Verbote, wobei in Bremen und Bayern meist Ausnahmen zugelassen werden. Auch die Waffenbehörden der meisten Bundesländer sind in den letzten Jahren dazu übergegangen, bei Jägern das Bedürfnis anzuerkennen und haben entsprechende Erlaubnisse erteilt. Allerdings hat das Bundesverwaltungsgericht im November 2018 entschieden, dass Jäger in der Regel kein Bedürfnis haben. Das Sieht der Gesetzgeber aber anders und hat daher bei der Änderung des Waffengesetzes eine
bundeseinheitliche Regelung geschaffen. Allerdings bleiben bestehende jagdrechtliche Verbote noch bestehen und sind zu beachten.

Waffenrechtlich wird bei Jägern das Bedürfnis für den Umgang mit Schalldämpfern anerkannt. Nach der Neuregelung in § 13 Abs. 9 WaffG dürfen Jäger Schalldämpfer für Langwaffen auf Jagdschein (ohne Voreintrag in einer WBK) erwerben. Der Erwerb ist dann (wie bei einer Langwaffe) innerhalb von zwei Wochen der Waffenbehörde anzuzeigen, der Schalldämpfer wird in die Waffenbesitzkarte eingetragen.
Eine Besonderheit gilt jedoch für die Verwendung von Schalldämpfern für Waffen für Munition mit Randfeuerzündung. Diese dürfen nur mit einer gesonderten waffenrechtlichen Erlaubnis verwendet werden. Wenn jemand hierfür ein Bedürfnis nachweisen kann, erteilt die Waffenbehörde eine entsprechende Erlaubnis. Da Schalldämpfer sich aber nicht nach der Zündungsart der Waffe unterscheiden, sondern nach dem Geschossdurchmesser, gibt es auch Schalldämpfer, die für Waffen beider Zündungsarten geeignet sind. In einem solchen Fall darf der Schalldämpfer allein auf Jagdschein erworben und besessen, aber nur mit einer Waffe mit Zentralfeuerzündung verwendet werden.
Schalldämpfer für Kurzwaffen sind von der Neuregelung nicht betroffen. Hier gilt weiterhin, dass eine Erwerbserlaubnis vor dem Erwerb erforderlich ist. Das Bedürfnis hierfür muss gesondert nachgewiesen werden.
Wie eine Langwaffe auch, müssen Schalldämpfer in einem vorschriftsgemäßen Waffenschrank aufbewahrt werden.
4. Anzeigepflichten
Die gesetzlichen Anzeigepflichten sind nunmehr in den §§ 37 ff. sehr detailliert geregelt. Beim Erwerb und Überlassen einer Waffe müssen der Behörde zahlreiche Daten mitgeteilt werden (siehe hierzu im Detail § 37f WaffG).
5. Nachtzieltechnik
Der jagdliche Einsatz von Nachtzieltechnik war bislang verboten und bleibt dies grundsätzlich auch. Denn neben dem waffenrechtlichen Verbot (das nun gelockert, aber nicht aufgehoben wird), gibt es das sachliche Verbot nach dem Bundesjagdgesetz, das weiter bestehen bleibt. Auch entsprechende landesrechtliche Verbote gelten weiter. Ausnahmen von dem sachlichen Verbot gibt es bislang nur in Baden-Württemberg, Brandenburg und Sachsen.
Weiterhin verboten bleiben künstliche Lichtquellen, die mit der Waffe verbunden sind. Hierzu zählen auch Infrarotaufheller, die in vielen Restlichtverstärkern eingebaut sind. Daher dürfen solche Geräte (auch wenn der Infrarotaufheller ausgeschaltet bleibt) nicht auf der Waffe angebracht werden.
Der DJV hatte sich bei der Nachtzieltechnik für eine bundeseinheitliche Lösung unter Einbeziehung des Bundesjagdgesetzes eingesetzt, um diese Technik sinnvoll einsetzen zu können. Er weist darauf hin, dass Nachtzieltechnik zum Teil auch kritisch zu sehen ist und nur ein Baustein einer effizienten Bejagung des Schwarzwildes sein kann. Er weist darauf 3

hin, dass der Einsatz von Nachtzieltechnik durch Jäger ein ganz besonderes Verantwortungsbewusstsein erfordert. Dazu gehören die Auswahl der geeigneten Technik, Sicherheitsaspekte (insbesondere das Vorhandenseins eines geeigneten Kugelfangs) und die Beachtung des Ruhebedürfnisses des Wildes, vor allem des nicht bejagten.
Das Bundeslandwirtschaftsministerium plant einen Feldversuch zum Einsatz von Nachtzieltechnik.
6. Wesentliche Teile
Der Kreis der (erlaubnispflichtigen) „wesentlichen Teile“ wird erweitert. Beim Erwerb einer vollständigen Waffe ändert sich für den Jäger zunächst einmal nichts. Allerdings ist künftig auch das Gehäuse einer Waffe ein „wesentliches Teil“. Im Einzelnen kann unklar sein, ob ein Bauteil einer Waffe hierunter fällt. Im Zweifel sollte eine Auskunft beim Büchsenmacher oder der Behörde eingeholt werden.
Wenn jemand ein neuerdings erlaubnispflichtiges Gehäuse besitzt, muss dieses innerhalb eines Jahres bei der Behörde angemeldet werden.
7. Magazine
Die Neuregelung zu Magazinen ist eine der umstrittensten Regelungen des Gesetzes. Die EU-Feuerwaffenrichtlinie verlangt, dass größere Magazine (mehr als zwanzig Schuss bei Kurzwaffen, mehr als zehn Schuss bei Langwaffen) nur unter bestimmten Bedingungen besessen werden dürfen (v.a. durch Sportschützen, die entsprechende Disziplinen schießen oder Sammler).
Im neuen Waffengesetz werden allerdings sämtliche Magazine (auch solche für Repetierer), die die entsprechende Kapazitätsgrenze überschreiten, zu verbotenen Gegenständen erklärt. Wer künftig ein solches Magazin erwerben möchte, braucht hierfür eine Ausnahmegenehmigung des Bundeskriminalamtes.
Anders als im ursprünglichen Gesetzentwurf vorgesehen, werden andere (kleinere) Magazine nicht erlaubnispflichtig oder zu wesentlichen Teilen erklärt, d.h. hier bleibt alles beim Alten (in der DJV-Pressemeldung vom 13.12.2019 war diese Änderung irrtümlicherweise noch nicht berücksichtigt).
Es gibt allerdings eine Altbesitzregelung: Wer ein solches Magazin vor dem 13.06.2017 erworben hat, für den gilt das Verbot nicht. Voraussetzung ist allerdings die Meldung des Magazins bei der Waffenbehörde. Diese Anzeige muss bis zum 01.09.2021 erfolgen. Das Verbot gilt dann für das entsprechende Magazin nicht, das heißt, dass nicht nur der weitere Besitz erlaubt ist, sondern auch die Verwendung (soweit sie bisher schon zulässig war).
8. Waffenverbotszonen
Die Möglichkeit der Länder und Kommunen, Waffenverbotszonen auszuweisen, wird ausgeweitet. Bisher war dies nur an Kriminalitätsschwerpunkten möglich, jetzt solle es auch an Schulen und anderen Bildungseinrichtungen der Fall sein. Was im Einzelnen erlaubt und

verboten ist, ergibt sich aus der jeweiligen Verbotsverordnung. Das Gesetz verlangt aber, dass zwingende Ausnahmen vorgesehen werden müssen u.a. für Jäger, die ein „berechtigtes Interesse“ für das Mitführen einer Waffe vorweisen können.

Reduzierung der Gewichtsklasse

Monitoring Schweinepest - Reduzierung der Gewichtsklasse bei gesund erlegten Wildschweinen von 30 kg auf 20 kg

 

Information, über die aktuellen Anforderungen für die Einsendung von Proben zur Untersuchung auf Klassische Schweinepest (KSP), bei den gesund erlegten Tieren, von 30 kg auf 20 kg herabgesetzt wurde

(Link LUA auf konsolidierte Verfügung: https://lua.rlp.de/fileadmin/lua/Downloads/Tiere/Anordnungen/19_07_11_KSP-ASP-Anordung_Monitoring_konsolidierte_Fassung.pdf).

Das bedeutet konkret: Bei gesund erlegten Wildschweinen sind nur noch Proben bis zu einem Gewicht (aufgebrochen) von 20 kg zur Untersuchung auf Klassische Schweinepest zu entnehmen bzw. einzusenden (à wichtige Indikatortiere für KSP).

Mit dieser Maßnahme hoffen wir, die Bejagung weiter zu fördern und gleichzeitig zu einer Entlastung der Jagdausübungsberechtigten beizutragen.

Hinweis: Die Verpflichtung zur Einsendung von Proben von verendet gefundenen, krank erlegten oder verunfallten Wildschweinen besteht unverändert weiter (à wichtige Indikatortiere für ASP und KSP).

Einladung zur Hegeringversammlung 2020

 

An die

Mitglieder Hegering Gerolstein

Gerolstein im Februar 2020

Erinnerung Einladung zur Hegeringversammlung 2020

 

 Die Hegeringversammlung für das Jagdjahr 2020 mit Trophäenschau findet am Samstag den 07.03.2030 um 19.00 Uhr im Landhaus Müllenborn statt.

 Der Vorstand des Hegeringes lädt hiermit alle Mitglieder, Pächter und Mitpächter sowie jagende und nichtjagende Freunde der Reviere im Hegering Gerolstein herzlich ein und bittet um vollzähliges Erscheinen.

 

 *19.00 Uhr Begrüßung durch die Jagdhornbläser

*Totenehrung

*Bericht des Hegeringleiters über vergangene Tätigkeiten 2019 und Erklärungen über das neue Waffenrecht, des weiteren Stand Honigbrache-Samenaktion 2019, Termine Hegeringschiessen 2020

*Bericht des Kreisgruppenvorsitzenden - Vertreter

*Bericht des Kreisjagdmeisters - Vertreter

*Bericht des Naturschutzbeauftragten Gerd Rieder

*Besprechung der ausgestellten Trophäen und Verleihung der Medaillen

*Aussprache und Diskussionen

 

 Wir bitten um vollständige Ausstellung der im letzten Jagdjahr erbeuteten Rotwild-, Schwarzwild und Rehtrophäen, denn nur so kann man unser Wild auch sinnvoll bewirtschaften.
 Die Trophäen können ab Freitag 06.03.2020 ab ca. 10.00 Uhr im Versammlungslokal Landhaus Müllenborn abgegeben werden, eine Anlieferung ist auch am 07.03.2020 bis spätestens 13:00 Uhr im Versammlungslokal möglich.

Alles was nach 13:00 Uhr kommt kann nicht mehr berücksichtigt und bewertet werden.

 

Mit freundlichen Grüßen und Waidmannsheil

 Der Vorstand Hegering Gerolstein

 

Handlungsprogramm Schwarzwild 2019/2020

  Handlungsprogramm zur Reduzierung überhöhter Schwarzwildbestände und zur Absenkung des Risikos einer Ausbreitung von Tierseuchen für das Jagdjahr 2019/2020

 

Gemeinsame Bejagungsempfehlungen und Maßnahmen des Ministeriums für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten, des Landesjagdverbandes Rhein-land-Pfalz e. V., der Interessengemeinschaft der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer im Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau e. V., der Fachgruppe Jagdgenossenschaften im Bauern- und Winzerverband Rheinland-Pfalz-Süd e. V., des Gemeinde- und Städtebundes Rheinland-Pfalz e. V., des Ökologischen Jagdverbandes Rheinland-Pfalz e. V., des Landesverbandes der Berufsjäger Rheinland-Pfalz/Saarland e. V. und des Landkreistages Rheinland-Pfalz

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ASP: Polen

03. Januar 2020: Acht neue Fälle in Polen / ASP nur noch 21 Kilometer vor deutscher Grenze

In Polen wurden zum Jahreswechsel weitere Wildschwein-Kadaver mit dem Erreger der Afrikanischen Schweinepest entdeckt.

Ein positiv getesteter Wildschwein-Kadaver wurde nach Angaben des Bundesagrarministeriums vom 2. Januar etwa 21 Kilometer von der Grenze entfernt gefunden.

Insgesamt seien dem Ministerium acht neue Schweinepest-Fälle von den polnischen Behörden angezeigt worden. Ein weiteres mit dem Virus infiziertes totes Wildschwein lag demnach 32 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt. Bisher betrug die kürzeste Entfernung eines bekannten Falles in Polen zur Grenze nach Deutschland 40 Kilometer.

Nach Informationen der polnischen Zeitung «Gazeta Wyborcza», die sich auf Angaben der Veterinärbehörde stützt, sollen zwei der neuen Fälle im Kreis Zary aufgetreten seien. Die Stadt Zary (deutsch: Sorau) liegt südöstlich von Cottbus (Brandenburg)und nordöstlich von Bad Muskau (Sachsen) Dem Blatt zufolge ist nicht klar, ob die Wildschweine verendet sind oder abgeschossen wurden.

Das polnische Parlament hatte in seiner letzten Sitzung vor Weihnachten eine Gesetzesreform verabschiedet, die den Einsatz von Polizisten, Grenzschützern und Soldaten zum Abschuss von Wildschweinen ermöglicht.

Im Grenzgebiet zu Polen besteht nach Einschätzung des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) vom 23. Dezember 2019 ein hohes Risiko, dass die Schweinepest durch wandernde Wildschweine auf Deutschland übergreift. Die Behörden beider Länder stehen dazu im Austausch, nach Angaben der Bundesregierung ist Deutschland auf den Ernstfall vorbereitet.

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Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest als Übungsszenarium

Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest als Übungsszenarium

Ging man bisher davon aus, dass sich die Afrikanische Schweinepest (kurz ASP genannt, weitere Infos siehe Kasten unten) von Osteuropa aus Richtung Westen ausbreitet, ist man seit dem Ausbruch der ASP in Ostbelgien eines Besseren belehrt worden. Grund genug für die Veterinärbehörden und den Zivil- und Katstrophenschutz den Ausbruch der ASP bzw. deren Eindämmung und Bekämpfung als Übungsszenarium abzuarbeiten.

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Heute Belgien, morgen wir

ASP: Heute Belgien, morgen wir?

Die Afrikanische Schweinepest steht nicht nur vor der Tür. Spätestens seit dem Auftreten in Belgien hat sie bereits angeklopft. Sollte das Virus über Wildschweine in die Eifel gelangen, stehen deutschen Schweinehaltern schwere Zeiten bevor.

Weiterlesen: Heute Belgien, morgen wir

Afrikanische Schweinepest: Chronologie


03. Januar 2020: Acht neue Fälle in Polen / ASP nur noch 21 Kilometer vor deutscher Grenze

In Polen wurden zum Jahreswechsel weitere Wildschwein-Kadaver mit dem Erreger der Afrikanischen Schweinepest entdeckt.

Ein positiv getesteter Wildschwein-Kadaver wurde nach Angaben des Bundesagrarministeriums vom 2. Januar etwa 21 Kilometer von der Grenze entfernt gefunden.

Insgesamt seien dem Ministerium acht neue Schweinepest-Fälle von den polnischen Behörden angezeigt worden. Ein weiteres mit dem Virus infiziertes totes Wildschwein lag demnach 32 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt. Bisher betrug die kürzeste Entfernung eines bekannten Falles in Polen zur Grenze nach Deutschland 40 Kilometer.

Nach Informationen der polnischen Zeitung «Gazeta Wyborcza», die sich auf Angaben der Veterinärbehörde stützt, sollen zwei der neuen Fälle im Kreis Zary aufgetreten seien. Die Stadt Zary (deutsch: Sorau) liegt südöstlich von Cottbus (Brandenburg)und nordöstlich von Bad Muskau (Sachsen) Dem Blatt zufolge ist nicht klar, ob die Wildschweine verendet sind oder abgeschossen wurden.

Das polnische Parlament hatte in seiner letzten Sitzung vor Weihnachten eine Gesetzesreform verabschiedet, die den Einsatz von Polizisten, Grenzschützern und Soldaten zum Abschuss von Wildschweinen ermöglicht.

Im Grenzgebiet zu Polen besteht nach Einschätzung des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) vom 23. Dezember 2019 ein hohes Risiko, dass die Schweinepest durch wandernde Wildschweine auf Deutschland übergreift. Die Behörden beider Länder stehen dazu im Austausch, nach Angaben der Bundesregierung ist Deutschland auf den Ernstfall vorbereitet.

 

Afrikanische Schweinepest

Stand: 21.11.2019


Aktuelles zur Afrikanischen Schweinepest (ASP)

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich in den Wildschweinbeständen vieler Regionen Osteuropas immer weiter aus (Ungarn, Polen, Baltikum, Moldawien, Rumänien, und Bulgarien, Weißrussland, Russische Föderation, Ukraine, Georgien, Armenien und Aserbaidschan). Besonders besorgniserregend ist der aktuelle Sprung der ASP in den Westen Polens. Neu hinzugekommen sind die Slowakei und Serbien. Vielfach wurden auch Hausschweinebestände mit ASP infiziert. In Westeuropa ist Belgien betroffen. Das ASP-Geschehen in Asien hat innerhalb eines Jahres weite Teile Chinas und zahlreiche Nachbarländer erfasst. Auf der italienischen Insel Sardinien kommt die Afrikanische Schweinepest bereits seit Jahrzehnten vor. Nur in Tschechien konnte die ASP im Wildbestand bisher erfolgreich bekämpft werden, in Belgien sind die Fälle in diesem Jahr deutlich zurückgegangen.

Besonders hervorzuhebende aktuelle Entwicklungen des ASP-Geschehens

Polen: In Westpolen ist am 14.11.2019 bei einem toten Wildschwein das Virus der Afrikanischen Schweinepest festgestellt worden. Das infizierte Tier wurde am 04.11.2019, ca. 85 km von der deutschen Grenze entfernt, in der Nähe des Dorfes Tarnow Jezierny, Woiwodschaft Lebus, Kreis Wschowski, aufgefunden. Bisher (Stand: 20.11.2019 wurden in dem Gebiet 20 infizierte Wildschweine nachgewiesen. Diese wurden z. T. im Nachbarlandkreis (Nowosolski) aufgefunden. Die ASP hat damit einen Sprung von etwa 300 km in westliche Richtung gemacht. Die bisherigen Ausbruchsgebiete der ASP in Polen befinden sich in Ostpolen, an der Grenze zu Weißrussland, im Raum Warschau sowie an der Grenze zur russischen Exklave Kaliningrad.

Belgien: Am 13.09.2018 wurde der erste Fall von ASP bei drei tot aufgefundenen Wildschweinen und einem krank erlegten Wildschwein in der Nähe des Ortes Buzenol, Gemeinde Etalle, Region Wallonien, gemeldet. Bisher wurden 829 Wildschweine positiv auf den Erreger getestet (Internetseite der wallonischen Behörden, Stand: 18.11.2019). Seit Juni 2019 sind die Fallzahlen stark rückläufig. Im September 2019 wurde kein und im Oktober und November 2019 jeweils nur ein infizierter Kadaver gefunden. Beide Kadaver bestanden nur noch aus Knochen, die belgischen Behörden gehen daher davon aus, dass diese Tiere bereits vor einigen Monaten verendet sind. Seit März 2019 musste keine Gebietsanpassung mehr vorgenommen werden. In den betroffenen Gebieten wurden zahlreiche Zäune errichtet (ca. 250 km) und ein Netzwerk von Fallen (ca. 150) installiert, um die Ausbreitung der ASP zu verhindern und die für die Seuche empfänglichen Wildschweine zu fangen. In den Gebieten wurden u. a. Betretungsverbote für den Wald angeordnet.

Slowakei: Am 15.07.2019 meldete die Slowakei den ersten Fall von Afrikanischer Schweinepest bei der OIE. Der Ausbruch ereignete sich in einer Hinterhofhaltung in der Gemeinde Strázne im äußersten Süden der Slowakei, direkt an der ungarischen Grenze und etwa 20 km von der ukrainischen Grenze entfernt. Bisher (Stand: 21.11.2019) wurden 11 Fälle bei Hausschweinen und 17 Fälle bei Wildschweinen festgestellt. Das Geschehen scheint sich räumlich auszubreiten.

In Serbien kam es zu vier ASP-Ausbrüchen in Kleinsthaltungen. 3 Ausbrüche ereigneten sich im Verwaltungsbezirk Belgrad, ein Ausbruch im Verwaltungsbezirk Podunavlje. Das Geschehen begann laut OIE-Meldung am 30.07.2019.

China, Mongolei, Vietnam, Kambodscha, Laos: Am 01.08.2018 wurde der erste Fall der ASP in China beim internationalen Tierseuchenamt (OIE) gemeldet. Seitdem wurden über 158 Ausbrüche in Schweinebeständen in 32 chinesischen Provinzen festgestellt. Mittlerweile sind weite Teile Chinas betroffen. In diesem Jahr wurden außerdem Ausbrüche bei Hausschweinen in der Mongolei, in Vietnam, in Kambodscha, Laos, Nord- und Südkorea, den Philippinen, Myanmar und Ost-Timor festgestellt.

Rumänien: Im Südosten des Landes, nahe der Grenze zur Ukraine (Region Tulcea, Donaudelta), ereigneten sich über in 2018 1.000 ASP-Ausbrüche in Schweinehaltungen. Die Region zeichnet sich durch eine sehr hohe Dichte an Hinterhofhaltungen aus. Auch in 2019 wurde eine Vielzahl von Ausbrüchen in Schweinehaltungen festgestellt. Mittlerweile wurden auch zahlreiche Infektionsnachweise bei Wildschweinen geführt. Von dem Seuchengeschehen sind weite Teile des Landes betroffen.

Ungarn: Am 23.04.2018 meldete Ungarn den Nachweis von ASP bei einem am 19.04.2018 in der Nähe der Stadt Gyöngyös (Komitat Heves, Region Nordungarn) verendet aufgefundenem Wildschwein. Im September 2019 wurde die ASP westlich von Budapest festgestellt. Mittlerweile sind fünf Regionen Ungarns von der ÁSP beim Wildschwein betroffen. Hausschweine sind bisher nicht betroffen. Das Geschehen breitet sich weiter aus. Es wurden Fälle in unmittelbarer Nähe der Grenze zur Slowakei nachgewiesen.

Eine interaktive Karte der ungarischen Behörden finden Sie hier.

Tschechien: Der erste Fall der ASP bei Wildschweinen in Tschechien wurde am 27.06.2017 beim internationalen Tierseuchenamt (OIE) gemeldet. Die Stadt Zlin befindet sich im Osten des Landes, unweit der Grenze zur Slowakei. Wahrscheinlich wurde die Infektion durch Speiseabfälle aus der Ukraine eingeschleppt. Seit Mitte April 2018 wurden keine weiteren ASP-positiven Wildschweine mehr gefunden. In tschechischen Hausschweinebeständen wurde kein Ausbruch der ASP festgestellt.

Das Friedrich-Loeffler-Institut veröffentlichte am 02.05.2019 eine aktuelle qualitative Risikobewertung zur Einschleppung der ASP nach Deutschland. Zur Risikobewertung gelangen Sie hier.

 

Häufigkeit des Nachweises der Afrikanischen Schweinepest in der EU und ausgewählte nicht-EU-Länder 2019

Zeitraum: 01.01.2019 – 21.11.2019

 

Nachweise bei Hausschweinen

Mitgliedstaat
Datum des letzten Nachweises
Anzahl der Betriebe mit Nachweisen in 2019
Estland 19.09.2017 0
Italien (Sardinien) 25.01.2019 1
Lettland 05.07.2019 1
Litauen 11.10.2019 19
Polen 11.10.2019 48
Rumänien 15.11.2019 1.609
Ukraine 14.11.2019 40
Bulgarien 23.10.2019 41
Slowakei 19.08.2019 11
Serbien 11.09.2019 18
  Gesamt 1.788

Nachweise bei Wildschweinen

Mitgliedstaat

Datum des letzten Nachweises

Anzahl der Nachweise in 2019

Estland

14.11.2019

75

Italien (Sardinien)

05.11.2019

29

Lettland 14.11.2019 313

Litauen

14.11.2019

427

Polen

16.11.2019

1.965

Ukraine 04.11.2019 11

Tschechien

19.04.2018

0

Ungarn

15.11.2019

1.337

Rumänien 15.11.2019 578
Belgien 13.11.2019 481
Bulgarien 14.11.2019 94
Slowakei 14.11.2019 17

 

Gesamt

5.327

 

 

 

09.02.2019

ASP in Belgien: Verhaftungen von Forstbeamten

Die belgischen Behörden haben, im Rahmen der Untersuchung wie die Afrikanische Schweinepest ins Land kam, vier Personen verhaftet.

 

Die Afrikanische Schweinepest ist weiter auf dem Vormarsch. Hier finden Sie die Fälle des vergangenen halben Jahres. Anfang des Monats berichteten sowohl China als auch europäische Länder von neuen Ausbrüchen.


08. Februar 2019:

Neue ASP-Fälle in Belgien, Polen und China

In Belgien wurden inzwischen mindestens 405 mit der Afrikanischen Schweinepest (ASP) infizierte Wildschweine gemeldet. Mit 113 positiven Tieren ist damit der Januar 2019 der Monat mit den meisten Fällen nach dem Oktober 2018.

Frankreich verstärkt auch deshalb weiter seine Maßnahmen, um zu verhindern, dass die ASP die Grenze überschreitet. In der so genannten weißen Zone soll dazu jedes Wildschwein erschossen werden.

Auch andere europäische Länder berichten von weiteren Ausbrüchen der Afrikanischen Schweinepest:

  • In Polen ist die Tierseuche in die Wildschweinpopulationen im Osten und Nordosten zurückgekehrt. Allein in der ersten Januarwoche wurden an 70 Orten in den Regionen Masowien, Ermland-Masuren, Podlachien und Lublin 137 Tiere tot aufgefunden.
  • Rumänien meldet wöchentlich neue Fälle, darunter auch vier Ausbrüche bei Hausschweinen. Dreimal waren Hinterhofhaltungen betroffen, einmal wurde ein Schwein tot an einer Straße aufgefunden.
  • In der Ukraine sind ebenfalls zwei Hinterhofhaltungen von der ASP betroffen.
  • China berichtet unterdessen, dass die Zahl der neuen Fälle langsam zurückgehen würde. So wurden im Januar nur fünf neue Fälle bestätigt. Zum 1. Februar wurden deshalb die Kontrollbeschränkungen in 92 Gebieten in 23 Provinzen aufgehoben. 17 Provinzen "wurden von der Epidemie befreit". Das chinesische Landwirtschaftsministerium warnte jedoch davor, dass das ASP-Risiko noch einige Zeit bestehen bleibe und forderte Wachsamkeit und Kontrollen.

Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) hat ihre Schätzung der Zahl der getöteten Schweine in China auf insgesamt mehr als 950.000 erhöht.

 


22. Januar 2019: ASP-Fälle in der Mongolei

In der Provinz Bulgan, etwa 270 km entfernt von der mongolischen Hauptstadt Ulaanbaatar ein Fall von Afrikanischer Schweinepest gemeldet. In einer Hinterhofhaltung hatten sich 85 Schweine infiziert, insgesamt 214 Tiere mussten nach Angaben der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) vorsorglich gekeult werden.

Der Fall in der Mongolei sorgt für Aufsehen, da das Land bisher frei von der Tierseuche war, obwohl es Grenzen zu China und Russland hat, die beide mit der Afrikanischen Schweinepest kämpfen. Zudem ist die Schweinehaltung in der Mongolei weit weniger verbreitet als in China, sodass Die Verbreitung des Virus eingeschränkt ist. 

 


18. Januar: Viele neue ASP-Fälle

In der ersten Januarhälfte hat die Weltgesundheitsorganisation (OIE) viele neue Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bestätigt. Außer in China und der Ukrainie gab es allerdings keine neuen Fälle in Hauschweinebeständen.

Den ersten Ausbruch der ASP meldete die Mongolei. Dort waren in der Region Bulgan auf einem landwirtschaftlicher Betrieb rund 300 Schweine betroffen. 85 starben an dem Virus, 214 wurden gekeult.

Neue Fälle von Afrikanischer Schweinepest gab es unter anderem in folgenden Ländern:

  • Polen
  • Rumänien
  • Ungarn
  • Lettland
  • Ukrainie
  •  

11. Januar 2019: ASP an der französischen Grenze

Zwischen den belgischen Ortschaften Meix-devant-Virton und Sommethonne, nur wenig Kilometer von der französischen Grenze entfernt, wurden zwei Wildschweine positiv auf die Afrikanische Schweinepest getestet. Das bestätigte der wallonische Landwirtschaftsminister René Collin. Damit befinden sich die beiden Seuchenfälle außerhalb der bisher eingerichteten Pufferzone. Diese wird daher auf einen Teil des erweiterten Beobachtungsgebiets im Südwesten ausgedehnt. Zudem ist für kommenden Donnerstag (17.Januar 2019) ein Treffen mit den französischen Behörden geplant. Es sei nach Angaben der belgischen Behörden nicht auszuschließen, das infizierte Wildschweine die französische Grenze überschritten haben.

 


08. Januar 2019: Russland meldet 8 Mio. getötete Schweine durch ASP

In Russland sind im vergangenen Jahr gut 250 Ausbrüche der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Hausschweinbeständen aufgetreten.

Wie das Moskauer Landwirtschaftsministerium mitteilte, mussten deshalb etwa 250.000 Schweine gekeult werden. Die Höhe des Schadens beziffert das Agrarressort auf umgerechnet gut 15 Mio. Euro. Im Vorjahr waren es nur 1,2 Mio. Euro.

Insgesamt mussten seit dem ersten Ausbruch der Tierseuche im Jahr 2007 rund 8 Mio. Schweine getötet werden. Dadurch seien Einbußen in Höhe von umgerechnet 507 Mio Euro. entstanden.

 


08. Januar 2019: EU meldet insgesamt 1.435 Ausbrüche in 2018

In der Europäischen Union einschließlich der Ukraine gab es 2018 bis zum Stichtag 18. Dezember nach Angaben des Tierseuchenmeldesystems (ADNS) insgesamt 1.435 ASP-Ausbrüche in Nutzschweinbeständen.

2017 waren es nur 248 Fälle. Mit 1.150 Virusnachweisen waren dabei die rumänischen Hausschweinehalter mit Abstand am stärksten betroffen, gefolgt von Polen mit 109 und der Ukraine mit 104 Ausbrüchen.

Zudem gab es EU-weit bis Mitte Dezember 2018 fast 6.000 ASP-Fälle bei Wildschweinen. Das sei verglichen mit dem Vorjahr eine Zunahme um gut 50 Prozent

 


04. Januar 2019: Neue ASP-Fälle auch in Belgien

Laut der Welttiergesundheitsorganisation (OIE) kam es auch in Belgien zu neuen Fällen der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen. Rund um die Weihnachtsfeiertage (20. bis 25. Dezember 2018) wurden 10 Ausbrüche in der Region Luxembourg gemeldet.

Insgesamt fand man laut der Behörde 22 verendete Wildschweine, bei allen wurde der Erreger der ASP nachgewiesen.

 


Update vom 08. Januar 2019: Der belgische Bauernverband wies am vergangenen Freitag darauf hin, dass entgegen anderslautender Gerüchte keine ASP-infizierten Wildschweine außerhalb der eingezäunten Kernsicherheitszone gefunden worden seien. Dort wurden bis zum 21. Dezember 2018 insgesamt 245 infizierte Wildschweinekadaver gefunden.

In Belgien gibt es Untersuchungen, wie die Afrikanische Schweinepest ins Land kam und Wildschweine infizierte (Symbolbild).


Im Rahmen der Untersuchung, wie die Afrikanische Schweinepest nach Belgien kommen konnten, wurden diese Woche Hausdurchsuchungen durchgeführt sowie insgesamt vier Personen festgenommen. Darunter auch ein 63-jähriger Mann. Dem Forstwirt wird vorgeworfen, dass er bereits im Juni eine ungewöhnlich hohe Zahl von Wildschweinkadavern gefunden und dies nicht den Behörden gemeldet hat.

Im September wurde der Ausbruch der ASP in Belgien bestätigt.

Hat der Import von kranken Tieren das Virus nach Belgien gebracht?

Regionalen belgischen Medien zufolge, könnte der Verdächtige auch als Vermittler zwischen „Wildschweinlieferanten“ aus östlichen Ländern und Jagdorganisatoren fungiert haben. Die importierten Tiere könnten möglicherweise infiziert gewesen sein und den Virus ins Land gebracht haben.

Auch belgische Soldaten, die im Baltikum auf millitärischen Übungen waren, standen unter Verdacht den Virus in Deutschlands Nachbarland verschleppt zu haben. Weitere Untersuchungen und Befragungen sollen nun für Aufklärung sorgen.

 


21.12.2018

Aktuelles zur Afrikanischen Schweinepest (ASP)

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich in den Wildschweinbeständen vieler Regionen Osteuropas immer weiter aus (Ungarn, Polen, Baltikum, Moldawien, Rumänien, und Bulgarien, Weißrussland, Russische Föderation, Ukraine, Georgien, Armenien und Aserbaidschan). Auch Belgien ist mittlerweile betroffen (s. u.). Vielfach wurden auch Hausschweinebestände mit ASP infiziert. Auf der italienischen Insel Sardinien kommt die Afrikanische Schweinepest bereits seit Jahrzehnten vor. Nur in Tschechien scheint die Infektion zum Stillstand gekommen zu sein.


9. Oktober 2018:

Auf einem Armeegelände in der Nähe der Stadt Arlon in der Provinz Luxemburg (Belgien) wurden bereits im September drei verendete Wildschweine gefunden. Zwei davon waren mit der Afrikanischen Schweinepest (ASP) infiziert.

Dieser Umstand führt jetzt zu Spekulationen, dass das Virus möglicherweise von Soldaten eingeschleppt wurde, die in baltischen Staaten an militärischen Übungen teilgenommen haben. Zudem waren in der letzten Zeit polnische und tschechische Soldaten im Camp Lagland.

Auf diesem Übungsgelände waren zudem Berichten zufolge in den vergangenen Monaten auch Soldaten aus Polen und Tschechien zu Gast – beides Staaten, in denen die ASP grassiert. Deshalb ist auch nicht auszuschließen, ob möglicherweise nicht diese das Virus ins Land brachten.

Ursprünglich berichtete eine belgische öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt über die militärischen Übungen der belgischen Soldaten und den möglichen Zusammenhang zum ASP-Ausbruch. Diese Information wurde nun laut "agrarheute.com" vom belgischen Verteidigungsministerium bestätigt.


9. Oktober 2018: 70 gemeldete ASP-Fälle in Belgien
In Belgien nimmt die Zahl der gemeldeten Fälle weiter zu. Bei insgesamt 70 verendeten Wildschweinen wurde der Virus mittlerweile nachgewiesen. Am vergangenen Freitag lag die Zahl noch offiziell bei 44 Tieren.


8. Oktober 2018: ASP in Ungarn
Auch aus dem Osten Europas werden weitere Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) gemeldet. Zuletzt wurde ein Wildschwein in Ungarn positiv auf die Tierseuche getestet. Das Tier stammt aus der Nähe der Stadt Tokaj im Nordosten des Landes.

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Mitteilung des Ministeriums für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten vom 18.09.2018

 Mitteilung des Ministeriums für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten vom 18.09.2018


 Sehr geehrte Damen und Herren,

wie uns das BMEL mitteilt, wurden am 09.09.2018 im südwestlichen Teil Belgiens (in der französisch-luxemburgischen Grenzregion zwischen Étalle und Bleid ca. 60 km von der deutschen Grenze entfernt) drei tote Wildschweine (im Stadium der fortgeschrittenen Verwesung) gefunden. Ein offensichtlich krankes Jungtier ohne Streifenfärbung wurde in der Umgebung aufgefunden und erlegt. Alle vier Tiere wurden beprobt. Der Ausbruch der ASP wurde durch die zuständigen belgischen Behörden am 13.09.2018 bei zwei Tieren amtlich festgestellt.

Der Fundort der toten Wildschweine liegt mitten im Wald, Landwirtschaft oder Straßen befinden sich nicht in der näheren Umgebung. Die Autobahn E 25 und die N  83 als wichtige Verkehrswege befinden sich jedoch nicht weit entfernt. Einige wenige Kleinhaltungen grenzen an die betroffene Region. Eine Fallwildsuche wurde durch die zuständigen belgischen Behörden eingeleitet. Die Eintragsursache ist noch unbekannt.

Zwischenzeitlich hat sich die Zahl der offiziell positiv bestätigten Wildschweine auf fünf Tiere erhöht.

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Die Afrikanische Schweinepest war Schwerpunkt der Versammlung der Bauernverbände Daun und Cochem-Zell

Darscheid. Die Afrikanische Schweinepest war Schwerpunkt der  Versammlung der Bauernverbände Daun und Cochem-Zell.

„Arbeit mit Leidenschaft“ heißt der Slogan der Deutschen Bauern. Doch mit der Leidenschaft für den Beruf ist das so eine Sache, wenn die Rahmenbedingungen nicht so sind, wirtschaftlich arbeiten zu können.

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Thema Leitbachen

Dogmen, Mythen, Missverständnisse: der Streit um die Leitbachen



Auch wenn wir es nicht zugeben werden: Bei den Sauen sind wir mit unserem Latein am Ende. Seit dreißig, vierzig Jahren hinken unsere Jagdstrecken hinter dem Zuwachs her. Trotz großer Anstrengungen und überaus liberalen Rechtsbestimmungen werden wir der Sauen nicht Herr.
Es kann deshalb nicht verwundern, dass immer unverblümter über Methoden nachgedacht wird, die mit traditioneller Jagd nur noch wenig zu tun haben: Kunstlicht zur Unterscheidung rangniederer Bachen an der Kirrung (in Bayern), kleine Kaliber zum geräuscharmen Schuss (in Nordrhein-Westfalen), Saufänge bzw. Frischlingsfänge, und schließlich als Nonplusultra die Pille für Schweine.

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