Bejagungsschneisen schmälern nicht die Betriebsprämie

Das Anlegen von so genannten Bejagungsschneisen in Maiskulturen schmälert nicht die Prämienzahlungen für landwirtschaftliche Betriebe.

Darauf weist das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume hin. Der gestiegene Anbau von Silomais hat ein Anwachsen der Wildschweinbestände mit sich gebracht. Die nötige Bejagung dieser Bestände lässt sich insbesondere auf größeren Parzellen oftmals nur umsetzen, wenn in den Maiskulturen Bejagungsschneisen angelegt werden, also quasi Sichtachsen im Maisfeld.

Zur Vereinbarkeit der Bejagungsschneisen mit den Fördervoraussetzungen für die Gewährung der Betriebsprämie teilt das Landwirtschaftsministerium mit, dass die Maisschläge einschließlich der Schneisen prämienfähig bleiben, sofern die folgenden Voraussetzungen erfüllt werden:

Ab 2011 wird in Rheinland-Pfalz nicht mehr zwingend vorgeschrieben, die mit einer anderen Kultur bebaute oder aus der Produktion genommene Bejagungsschneise als eigenständigen Schlag zu erfassen und im Flächennachweis Agrarförderung auszuweisen. Es werden zwei neue Nutzungscodes eingeführt, nämlich

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.